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Katalog/Vorschau / Sachbuch - Wissenschaft / Naturwissenschaften
Historische Geographie der Großen Ungarischen Tiefebene
Historische Geographie der Großen Ungarischen Tiefebene
EUR 29,95    EUR (A) 31,10   sFr 49,90
ISBN 978-3-939337-11-9
Seite 280 , Hardcover, 16,8 x 24,4 cm, zahlreiche Fotos und Illustrationen
Auch als E-BOOK erhältlich.
Historie einer einzigartigen Landschaft
Die Große Ungarische Tiefebene, in der Mitte des Karpatenbeckens gelegen, umfasst eine Fläche von 100 000 km2. Die Fachliteratur, aber auch die Öffentlichkeit ist von einem einseitigen, wenn nicht gar falschen Bild geprägt, was die Siedlungen und die Gesellschaft der Tiefebene betrifft. Ziemlich einstimmig ist man der Meinung, dass die Tiefebene eine rückständige Landschaft ist, die sogar einen östlichen, »asiatischen« Charakter aufweist.

Dieses Buch sucht nach dem Grund, der Wurzel des einzigartigen tiefländischen Charakters. Die natürlichen geographischen Grenzen der Tiefebene markiert eine Höhenlinie auf 200 m ü. M., die im Großen und Ganzen zwischen der Tiefebene und den Karpaten (im heutigen Ungarn dem Nördlichen Mittelgebirge), dem Bihar-Gebirge, dem südlichen Teil der Karpaten und dem Balkanmassiv verläuft. Die Fläche der Tiefebene ist ein einheitliches, ununterbrochenes, durch Auffüllung nivelliertes Flachland, dessen Terrain sich innerhalb seiner Grenzen nicht über 200 m erhebt. Auf den alten Karten erscheint die Tiefebene als vielfältiges Mosaik der Landschaftstypen (Moore, Sümpfe, kleine Bächlein, tote Flussarme, Flutgebiete, Lößgebiete bzw. Sandrücken). Nach dem Vertrag von Trianon, der die Grenzen Ungarns nach dem Ersten Weltkrieg festlegte, blieb nur der kleinere Teil von ungefähr 45 000 km2 der einst als »Herz des Landes« bezeichneten, etwa 100 000 km2 großen Tiefebene innerhalb des heutigen Ungarn.

 

Inhalt

EINFÜHRUNG:

EIGENHEITEN DES SIEDLUNGSSYSTEMS DER GROSSEN UNGARISCHEN TIEFEBENE 7

DIE HAUPTMERKMALE DER ANDERSARTIGKEIT DER TIEFEBENE 15

DER RAUM DES „TIEFLÄNDISCHEN WEGES“ – DIE GRENZEN DER TIEFEBENE 23

ERKLÄRUNGSVERSUCHE DER TIEFLÄNDISCHEN EIGENHEITEN 29

Der erste „Verdächtigte“: die (Natur)Landschaft 29

Der tiefländische Weg – ein nomadisches Erbe 50

Die Tiefebene – eine verspätete („rückständige“) Landschaft 53

Die Tiefebene – die Peripherie 56

Die Tiefebene – ein Grenzland 58

Die Tiefebene – eine Region mit einer besonderen gesellschaftlichen Entwicklung 60

DIE ENTSTEHUNG DER MARKTFLECKEN DER TIEFEBENE UND IHRE LAGE ZUR ZEIT DER TÜRKENHERRSCHAFT 75

Die Anfänge der ungarischen Stadtentwicklung 75

Die Marktflecken der Tiefebene im 15.

16. und 17. Jahrhundert 79

Die Rechtsstellung der tiefländischen Marktflecken 79

Die Wirtschaft der Marktflecken der Tiefebene 86

Größe und Nutzung der Flur 92

Die städtischen Funktionen der Marktflecken 101

Die Gesellschaft der Marktflecken 106

Die Marktflecken und die Reformation 110

Die Marktflecken und die freibäuerliche Entwicklung 115

Die Mehrgliedrigkeit der Siedlungen – Marktflecken mit Stallgärten 117

Der Marktfleckenbestand zur Zeit der Türkenherrschaft 137

Die Bilanz der Türkenzeit in der Tiefebene 151

JAHRHUNDERTE MIT JANUSGESICHT – DIE TIEFEBENE UND DIE MARKTFLECKEN NACH DER VERTREIBUNG DER TÜRKEN BIS ZUM ANFANG DER BÜRGERLICHEN EPOCHE (1848) 155

Die Bedingungen der Siedlungsentwicklung in Ungarn nach der Vertreibung der Türken 155

Die Entwicklung der Marktflecken der Tiefebene im 18. Jahrhundert 165

Der Marktfleckenbestand im 18. Jahrhundert 165

Die Refeudalisierung und die Marktflecken 175

Der Fortbestand des „Siedlungssystems mit Marktfleckencharakter“ 180

Der Wandel in der Flurnutzung 181

Die Entstehung und Verbreitung des Wirtschafts- und Siedlungssystems der Einzelhöfe in der Tiefebene 183

Die Merkmale des tiefländischen Siedlungsbestandes im letzten Jahrhundert des Feudalismus 203

DIE NACHFOLGEGESCHICHTE DES „TIEFLÄNDISCHEN WEGES“ – DIE MARKTFLECKEN UND IHRE EINZELHÖFE IN DER BÜRGERLICHEN EPOCHE (1848–1945) 213

Voraussetzungen der Siedlungsentwicklung in Ungarn in der bürgerlichen Epoche 214

Die Marktflecken in der bürgerlichen Epoche 218

Das Schicksal der Einzelhofwelt in der bürgerlichen Epoche 230

DIE TIEFEBENE IN DER MODERNISIERUNG DES LANDES AM ANFANG DES 20. JAHRHUNDERTS 237

DIE VERÄNDERTE STELLUNG DER TIEFEBENE IN DER ZWISCHENKRIEGSZEIT 245

EPILOG 251

Anmerkungen 259

 

 
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